Das Ehepaar Gauweiler beim Neujahrsempfang des Bayerischen Ministerpräsidenten Söder
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"Es braucht Glasnost am Mittelmeer" - ein Beitrag von Dr. Peter Gauweiler in der heutigen Ausgabe der FAZ. Hier geht es zum Artikel!

Dr. Peter Gauweiler in der aktuellen Ausgabe der Neuen Zürcher Zeitung über die Wahl von Markus Söder zum CSU-Vorsitzenden:

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«Franz Josef Strauss sagte, wenn ihr jemanden wollt, der beliebt ist, wählt Blacky Fuchsberger. Christus sc hickte uns nicht in die Welt, um beliebt zu sein», erklärt Peter Gauweiler einen Tag vor dem Parteitag in seiner Münchner Anwaltskanzlei.

Gauweiler mischt seit Jahrzehnten in verschiedenen Funktionen in der CSU mit, bis 2015 als Abgeordneter im Bundestag. Kaum einer dürfte die Geschichte der Partei, aber auch ihre Seele besser kennen als er.

Einen Rivalen, der Söder gefährlich werden könnte, sieht Gauweiler derzeit nicht. Einer, der ab und an gehandelt wird, ist Karl-Theodor zu Guttenberg, der frühere Verteidigungsminister, der 2011 über eine Plagiatsaffäre stolperte. Seither meldet er sich immer wieder zu Wort, zuletzt im Dezember in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung», wo er stichelte, Söder reiche «bis anhin nicht an das Format eines Franz Josef Strauss oder Theo Waigels» heran. Guttenberg sei
«eine grosse Begabung», erklärt Gauweiler auf Nachfrage. Eine unmittelbare Gefahr für Söder sieht er allerdings nicht: «Parteipolitik ist ja wie ein immer sich bewegendes Mikado: Man zieht Stäbe heraus, und schon ist wieder Bewegung da.» Deshalb setze man manchmal besser eine Runde aus. «Aber es wird ja immer alles neu durchgeschüttelt.»

Gauweiler ist 69 und damit gleich alt wie Seehofer. Zu der Frage, ob dieser noch länger Innenminister bleiben sollte, mag er nichts sagen: «Es wäre unpassend, wenn ich Horst Seehofer etwas raten würde. Auch Ratschläge sind Schläge.» Und dann sagt Gauweiler einen Satz, so schön, überraschend und auch irritierend, wie er wohl keinem anderen deutschen Politiker jemals in den Sinn käme: «Es ist wie bei jedem Künstler: Schmettere ich den letzten Ton mit voller Kraft, oder bringe ich ihn verhalten hervor, oder breche ich mitten im Vortrag ab?» Auch ein politisches Leben sei «von den Effekten her der Versuch eines Kunstwerks». Die Kunst der Niederlage gehöre dazu."

Lese gerade die Ankündigung, dass die CSU auf ihrer heute beginnenden Klausurtagung wieder einmal „ein härteres Vorgehen gegen straffällige Asylbewerber fordert“ - immer die gleiche Leier von Ankündigungspolitikern.

Wer überall im Land zahllose junge Männer beschäftigungslos zusammenpferchen lässt, braucht sich über die Folgen nicht zu wundern. Das wird langsam wirklich unerträglich!

FAMILIENUNTERNEHMER DES JAHRES
"Knorr-Bremse-Chef Heinz Hermann Thiele – Vom Tellerwäscher zum Weltmarktführer" - ein Beitrag von Dr. Peter Gauweiler im Handelsblatt

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Die Zukunft ist jetzt da - Warum die Kanzlerkandidatin oder der Kanzlerkandidat der Union durch Urwahl aller Mitglieder bestimmt werden sollte. Ein Beitrag von Dr. Peter Gauweiler in der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung.

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